Was ist meine Immobilie wirklich wert? Die Methoden im Vergleich

«Was ist mein Haus wert?» ist die erste Frage vor jedem Verkauf — und die wichtigste. Wer die gängigen Bewertungsmethoden kennt, erkennt unrealistische Versprechen sofort.
Die drei wichtigsten Methoden
- Vergleichswertmethode (hedonisch). Der Wert wird aus realen Verkaufspreisen ähnlicher Objekte abgeleitet. Ideal für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen.
- Ertragswertmethode. Massgebend sind die nachhaltigen Mieteinnahmen. Der Standard für Mehrfamilien- und Renditeobjekte.
- Realwert-/Substanzwertmethode. Landwert plus Bauwert minus Altersentwertung. Sinnvoll bei speziellen Objekten ohne Vergleichsbasis.
Online-Schätzung vs. Vor-Ort-Bewertung
Eine Online-Schnellbewertung liefert in Minuten eine fundierte Bandbreite — perfekt für den ersten Überblick. Den letzten Feinschliff (Zustand, Ausbau, Lage im Detail) bringt die Begutachtung vor Ort. Beides ergänzt sich: schnell starten, dann präzisieren.
Der Markt bestimmt den Preis — nicht der Wunsch des Verkäufers und nicht das Versprechen des Maklers.
Vorsicht vor «Lockpreisen»
Manche Makler nennen bewusst einen zu hohen Wert, um das Mandat zu gewinnen — und korrigieren später nach unten. Ein zu hoher Startpreis kostet Zeit und am Ende oft Geld, weil das Objekt «verbrennt». Verlangen Sie immer eine nachvollziehbare Herleitung, keine Wunschzahl.
Unser Ansatz: ehrliche Zahlen
Weil wir selbst kaufen und entwickeln, kennen wir den realen Wert aus der Praxis. Sie erhalten bei uns zwei Zahlen: den realistisch erzielbaren Marktpreis, hergeleitet aus Objekt, Nachfrage und echten Abschlüssen. So sehen Sie beide Seiten und entscheiden selbst.
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