Mehrfamilienhaus verkaufen: Den Ertragswert richtig einschätzen

Bei Renditeobjekten zählt nicht der Quadratmeterpreis, sondern der Ertrag. Wer versteht, wie der Ertragswert entsteht, verkauft sein Mehrfamilienhaus zum richtigen Preis — und erkennt verstecktes Potenzial.
So entsteht der Ertragswert
Vereinfacht gilt: Ertragswert = nachhaltiger Nettoertrag ÷ Kapitalisierungssatz. Der Nettoertrag sind die Mieteinnahmen abzüglich Bewirtschaftungs- und Unterhaltskosten. Der Kapitalisierungssatz spiegelt Lage, Zustand und Risiko. Kleine Änderungen am Satz bewegen den Wert stark.
Diese Stellschrauben bestimmen den Preis
- Ist- vs. Marktmiete. Sind die Wohnungen unter Marktniveau vermietet, steckt Potenzial drin — das zahlt ein Käufer.
- Leerstand & Mieterstruktur. Stabile Vermietung senkt das Risiko und hebt den Wert.
- Zustand & Unterhaltsstau. Aufgeschobener Unterhalt wird vom Käufer abgezogen.
- Lage. Bestimmt den Kapitalisierungssatz — und damit den Multiplikator.
Verstecktes Potenzial erkennen
Oft liegt der wahre Wert in den Reserven: Aufstockung, Dachausbau, Verdichtung oder die Umwandlung in Stockwerkeigentum. Wer dieses Potenzial sieht und belegt, verkauft nicht den Ist-Zustand, sondern die Perspektive — zu einem höheren Preis.
Weil wir selbst entwickeln, sehen wir das Potenzial — und zahlen dafür, was andere übersehen.
Diskret verkaufen — mit dem richtigen Käufer
Ein öffentliches Inserat verunsichert Mieter und wirkt schnell wie ein Notverkauf. Renditeobjekte verkaufen sich besser off-market, an einen gezielten Kreis von Investoren. Als Bauträger kaufen wir passende Mehrfamilienhäuser auch selbst — oder vermitteln sie diskret in unser Netzwerk.
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